Donnerstag, Januar 13, 2011

Manufaktur goes Hollywood! Oder wie man sich via Masche unterhält!

So könnte man sagen .... und ja, ich gebe zu, ich hänge an der Nadel! An der Stricknadel und dafür kann ich nichts. Ich wurde angefixt und bin süchtig. Nach kreativen Wolldenkprozessen. So, das hätten wir geklärt! :-)

Ich starte ein neues Projekt. Es gibt Menschen, die sagen, dass ich ein Wollnadeljunkie bin und das stimmt auch. Stricken ist ein Traditionshandwerk, seit Urzeiten kleidet es Menschen ein, dient für so manchen als Kunstform und lässt einen ganz eigenen Look zu. Und zwar einen, der passt.

Man kann Saisonteile arbeiten, klassische Pullover stricken und ausprobieren, was einem gefällt.

Dazu kommt, Stricken entspannt, hat eine ähnliche Wirkung wie Yoga. Besonders, wenn ich schreibe und in anstrengenden Denkprozessen für einen Artikel stecke, kann es schon passieren, dass ich in gedachten Sackgassen ende und erst mal keine vernünftigen Sätze mehr schreiben kann. Spätestens dann ist es Zeit für Gestricktes und die Maschen. Sie beruhigen, lenken meine Gedanken quasi auf eine andere Schiene und erfordern eine andere Art der Konzentration.
Und am Ende habe ich etwas in der Hand, das man sofort anfassen kann.

Und nicht nur ich stricke, eigentlich tut es alle Welt, auch wenn viele immer noch behaupten, es wäre altmodisch und ein Omahobby. Aber das ist es nicht. Stricken ist eben mehr, es ist Mode zum Anfassen, zum Selbermachen und ein kreativer Prozess der zu mehr verleitet. Der beste Beweis ist die Strickwelle, die ich seit Jahren beobachte und die unter anderem auch von Suss Cousins, einer amerikanischen Strickfachfrau,  ausgelöst wurde und die es von den USA zu uns geschafft hat. Hollywood Stars stricken und viele andere Promis auch. Sie sind auf die Masche gekommen und schlingen sie, an der Nadel hängend jetzt zu hübschen Teilen.

Man kann gerne behaupten, Stricken wäre altmodisch und man kann es nicht, der Trend spricht eindeutig dagegen. Stricken kann man lernen und es längst wieder angesagt, denn: es erlaubt Eigenheiten im Look und genau das ist es, was heute aktueller ist denn je: Individualität und eine eigene Note in Sachen Kleidung.

Die so genannten "Strick - Cafés" werden immer beliebter. Stricktreffs, die den Austausch ermöglichen. Zwischen Anfängern und Nadelerfahrenen, die alle an einem eigenen Projekt arbeiten. Keine Vorträge, kein festes Programm, sondern ein Treff für Nadelsüchtige und solche die es werden wollen. Alle profitieren von der Erfahrung oder der Meinung der anderen, es ist Raum für Tipps und Tricks, für Gespräche und mehr.

Deshalb, und auch nach einiger Recherche, habe ich beschlossen, gemeinsam mit der VHS Abensberg den ersten Strickstammtisch im Landkreis Kelheim ins Leben zu rufen.
Am 23. März um 19.00 Uhr eröffnen wir unseren 1. Strickstammtisch im Café Babos in Abensberg. Ein kleines Lokal, das nur für uns öffnet, mit Platz für viele Knäuel und Frauen und noch mehr Maschen!

Das fand die Mittelbayerische Zeitung interessant und daher wurde bereits darüber berichtet. Ich hole, so die Redakteure, Hollywood an die Abens und hier ist ein erster Vorgeschmack, der im Internet veröffentlicht wurde: Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion gibts Gestricktes zum Lesen in der MZ!

Den Rest der Artikel über dieses Projekt finden Sie im Pressebereich!

Wenn Sie sich anmelden möchten, bitte ich Sie aus organisatorischen Gründen, sich bei der Volkshochschule Abensberg anzumelden und zu informieren!
Hier finden Sie Einzelheiten aus dem VHS - Programm: Einzelheiten zur "Abensberger Masche - dem Strickstammtisch"

Ebenso finden Sie in der rechten Leiste des Blog die nächsten Termine in Sachen "Stricken".
Herzliche Maschengrüße
Birgit Bauer

2 Kommentare:

kitschvictim hat gesagt…

Das finde ich super. Ich wünsche viel Erfolg dabei und würde gerne teilnehmen, wenn der Weg nicht so weit wäre.

LG Anke

kitschvictim hat gesagt…

Das finde ich super. Ich wünsche viel Erfolg dabei und würde gerne teilnehmen, wenn der Weg nicht so weit wäre.

LG Anke